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Rückschau: Jour Fixe-V

Die E-Welle: Veränderungen in Wissenschaftsverlagen anhand BIFAB und Springer

Am Mittwoch, dem 18. Januar 2012 wurde es hochwissenschaftlich im Kinosaal des Medienzentrums der HTWK. Hermann Engesser vom Springer Verlag führte routiniert durch, die vom Studiengang „Buch- und Medienproduktion“ organisierte „Jour-Fixe“-Veranstaltung. Die Besucher bekamen einen informativen und unterhaltsamen Vortrag über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Enzyklopädien sowie wissenschaftlichen Publikationen geboten. 

„Die Enzyklopädien sterben aus!“ Das ist das ist das kalte Fazit was man aus dem geschichtlichen Kurs der Wissenssammlungen formulieren könnte. Denn wie Hermann Engesser anhand gegenwärtiger Innovationen zeigt, kommt es nur per se zum Ende. Die Inhalte der Enzyklopädien werden in (digitalisierter) Form weiterleben. Mit dem heutigen Verlagern von Informationen in die „Cloud“ müssen auch traditionelle Medien mitziehen. Er zeigt dabei interessante Lösungen direkt aus der Praxis. Zum einen hat der Springer Verlag mit „Springer-Link“, der eBook-Plattform des Verlages, bereits 1996 sehr früh die Zeichen der Zeit erkannt. 

Zum anderen zog man bei Springer die richtigen Schlüsse aus dem Hype der Wikipedia und andere Online-Angeboten, und bietet Inhalte häppchenweiße an. Die Strategie geht auf, der Datenbestand wächst und Kunden bekommen genau das Wissen was sie benötigen. Das heißt aber nicht, auch durch den vorgestellten Print-on-Demand-Dienst, das der Verlag seine Wurzeln verlässt. Der vorgestellte Weg scheint der richtige Richtung Zukunft zu sein. Welche im Zentrum der angeregten Diskussion stand, die dem Vortrag folgte. 

 

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